Ackerbau


Auf unseren Feldern bauen wir in Form von Gerste, Weizen, Ackerbohnen und CCM-Mais das Futter für unsere Schweine an.  Jedes Jahr wechseln wir auf den Ackerstücken die Feldfrucht. Durch die sogenannte „Fruchtfolge“ werden dem Boden nicht einseitig Nährstoffe entzogen. Außerdem schützen wir so unsere Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen, die sich in einem Bestand ansiedeln und denselben im nächsten Jahr direkt wieder befallen würden.

 

Zum Wachsen brauchen unsere Pflanzen Sonne, Wasser und ausreichend Nährstoffe aus dem Boden. Auf die passenden Mengen an Wasser und Sonne können wir keinen Einfluss nehmen - auf die Nährstoffversorgung schon.

 

Um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten, liefern wir jedes Jahr die Nährstoffe nach, die die Pflanzen entzogen haben. Dazu düngen wir die Felder mit Gülle aus unserer Tierhaltung. Wir nutzen also den natürlichen Kreislauf, indem die Tiere die Feldfrüchte fressen und wir die Reste als Gülle zurück auf die Felder bringen. Natürlich nutzen die Tiere viele Nährstoffe, die die Pflanzen im Futter liefern, für ihr Wachstum. Die entstehenden Versorgungslücken der Böden schließen wir durch den Einsatz von Kunstdünger.

 


Das Thema Pflanzenschutz wird immer wieder kontrovers und emotional diskutiert. Was es aber auf der anderen Seite für den Ackerbau bedeuten würde, ohne moderne Pflanzenschutz-Maßnahmen (PSM) auskommen zu müssen, war den Sommer über bei uns in Forsthövel zu begutachten. Auf einem kleinen Abschnitt eines ansonsten konventionell bewirtschafteten Maisackers haben wir auf jegliche PSM verzichtet - mit sichtbar fatalen Auswirkungen für die Entwicklung der Maispflanzen.